Oranienburg

Oranienburg - Städte an der Havel

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Das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum des Landkreises Oberhavel geht auf Luise Henriette von Oranien zurück. Ihr Mann, der preußische Große Kurfürst schenkte ihr die Ländereien von Bötzow, dass sich später in Oranienburg umbenannte. Rund um das im niederländischen Stil errichtete Schloss etablierte sich allmählich eine kleine Stadt.

Neben dem prunkvollen Herrschersitz bescherte Luise Henriette Oranienburg das nostalgische Waisenhaus. Sie versprach sich der Mutter Gottes dieses zu stiften, falls die Geburt ihres Sohnes Karl Emil glimpflich ausging. Der kleine Thronfolger war zwei Jahre alt, als seine Mutter das Versprechen einlöste. Dass Oranienburg mit seiner Vergangenheit offen umgeht, erleben Radreisende an der Gedenkstätte Sachsenhausen. Das ehemalige Konzentrationslager informiert anschaulich über die Verbrechen der Nationalsozialisten und erinnert an Gefangene wie Pater Rupert Mayer und Johann Georg Elser, den Initiator des Bürgerbräu-Attentats. Der einfache schwäbische Schreinergeselle wollte nach eigenen Angaben „den Krieg verhindern“ und saß dafür im KZ Sachsenhausen als persönlicher Gefangener Hitlers ein.

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